Die kleine Genrefibel Teil 75: Zombieland

Die kleine Genrefibel feiert mit ihrer 75. Ausgabe ein besonderes Jubiläum. So wollte ich ihr und allen Genrefans da draußen auch ein ganz besonderes Jubiläumsgeschenk machen. Da das Thema für Folge 75 schon länger fest stand, erwirkte ich allein mit dem Amtsgericht Tiergarten in Berlin die Entschlagnahmung des seit 1983 indizierten und seit 1991 eingezogenen Klassikers DAWN OF THE DEAD von George A. Romero, auch bekannt als ZOMBIE. Die Zombies im Kaufhaus stehen also bald wieder im Kaufhaus. Und da sind wir auch schon mittendrin im Gedärmgewühl. Der Zombie, kaum eine andere Horrorgestalt erfreut sich nach Jahrzehnten solch großer Beliebtheit wie der schlurfende oder rennende Untotenmoderhaufen. Höchste Zeit also, ihn gehörig hochheben zu lassen.

 

 

 

 

Warum erfreut er so viele Kinderherzen, dieser Zombie? Verfügt er doch nicht über die elegante Erscheinung des Vampirs oder die tragische Metamorphose des Werwolfs. Der Zombie ist eher modrig, muffelig, stinkig und bar jeder Etikette. In der Genrefilmwelt überfluten ganze Zombiehorden die Phantastiksparte, aber nicht nur dort. Zombieaufläufe in Großstädten, der sogenannte Zombie Walk, erfreuen alt und jung, Zombiefernsehserien laufen in Dauerschleife, Zombies in Videospielen sind auch nicht totzukriegen, Zombies, Zombies, all you zombies, nicht nur in your head. Und auch aktuell im Kino ist der Zombie präsent mit THE DEAD DON’T DIE von Jim Jarmusch. Ja, auch ein Independentfilm-Exot wie Jim Jarmusch dreht Zombiefilme, man schlurfe und staune.

 

Wenn sie aus den Gräbern steigen

 

Wo aber kommt der Zombie her? Im Grunde ist er eine mythologische Gestalt des Aberglaubens, wie der Vampir oder der Werwolf, doch ist er in gewisser Hinsicht etwas geerdeter als seine Kollegen (geerdeter, versteht ihr?). Der Glaube an die Auferstehung der Toten war bereits in der Bibel Thema, doch die Furcht vor den zurückkehrenden Untoten reicht bis in die Frühgeschichte der Menschheit. Zombies kehren in ihrer fleischlichen Gestalt zurück, im Gegensatz zu Geister, die lediglich den Willen oder den mentalen Unmut eines Verstorbenen repräsentieren und körperlos erscheinen. Der Begriff Zombie stammt aus der afrikanischen Bantusprache, nzùmbe bedeutet so viel wie versklavter Geist oder Totengeist. Aber ein Geist war der Zombie ganz und gar nicht.

 

 

Echte Zombie-History: Von der Auferstehung der Toten in der Bibel über die Wiedererweckung toten Gewebes in Mary Shelleys “Frankenstein”, obskure Voodoopraktiken auf Haiti, Alien Ängste bis zum Zombie March

 

 

Zombies waren keine völligen Hirngespinste. Das geht zurück auf Beobachtungen von Ethnologen und Schriftstellern, welche in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhundert auf Haiti Sonderliches feststellten. Dort kam es zu Vorfällen, in denen Verstorbene nach Tagen wieder ins Leben zurückkehrten. Erst Jahrzehnte später fand man heraus, dass ein toxisches Gift des Kugelfisches und die Verabreichung eines Stechapfelpräparates einen Scheintod initialisierten, der von Ärzten nicht erkannt wurde. In Abenteuerbüchern der Kolonialzeit erreichte diese Mär Amerika und nährte dort die Phantasie von anderen Schriftstellern und frühen Filmemachern.

 

Heute ist der Zombie wohl das bekannteste figürliche Symbol des Horrorfilm, obgleich er viele Wandlungen durchschlurft hat. Er erfüllt für den Horrorfilm den Effekt des Ekels und der Abscheu. Der Untote repräsentiert den Verfall des Körperlichen bis hin zum Skelett. Ein Zombie ist modrig, von zerschundenem Fleisch umgeben, welches ihm von den Knochen fällt. In ihm scheint nichts menschliches mehr zu existieren, tote Augen, rudimentäre Bewegungen, keinerlei Bewusstsein außer Vorwärtstrieb und Fresssucht. Ein Zombie ist nicht per se böse, er hat keinen Willen außer der Zunahme von Fleisch, Gehirn oder Innereien. Einem einzelnen wankelnden Zombie zu entkommen erscheint einfach, aber einer ganzen Zombiehorde möchte man nicht begegnen.

 

 

Ein Filmzombie, viele Wandlungen: Voodoosklave (DIE SCHLANGE IM REGENBOGEN), bedächtige Schlurfer (NIGHT OF THE LIVING DEAD & DAWN OF THE DEAD), rasante Renner (28 DAYS LATER), verwesende Gerippe (THE WALKING DEAD) und zum Teil Menschgebliebene (THE GIRL WITH ALL THE GIFTS)

 

 

War der Zombie anfangs noch stark mythologisiert, durch Voodoorituale zum Teil ein magische Wesen, wurde er über die Jahre eher naturwissenschaftlich hinterfragt und ein Spiegel der Untaten des Menschen. Umweltverschmutzung, Radioaktivität, selbst für Gläubige wurde der Zombie zu einer Strafe Gottes ernannt. Für den Film bedeutete das eine Menge Subtext, aus dem Filmemacher schöpfen konnten. Der Zombie wurde zu einer Galionsfigur der Kapitalismuskritik und des Konsumwahns, zur Metapher für das Dahinvegetieren und des (Kadaver)Gehorsams. Viele Zombiefilme hatten diesen gesellschaftspolitischen Subtext, die Invasion der Toten bedeutete die Zerstörung der Zivilisation und damit sämtlicher sozialer Normen.

 

Sein Erscheinungsbild hat er in den verschiedenen Filmjahrzehnten oft gewandelt. War er am Anfang eine Marionette oder ein Sklave eines Voodoopriesters, standen später Außerirdische im Verdacht, die Toten zu erwecken. Zuerst kroch der Zombie aus seinem Grab, später wurde er agiler und begann zu rennen und letztlich wurde er wie ein Infizierter behandelt. Mal fraß er Gehirn, dann wieder Eingeweide, in seltensten Fällen konnte er resozialisiert werden, ansonsten half nur die totale Zerstörung des Kopfs als Mittel der Einhalt. Der Zombie in der Popkultur ist ein eher schlichtes Wesen, im Film jedoch wurde er immer komplexer.

 

Der Voodoo-Zombie aus dem All

 

Bevor der erste echte Zombie über die Leinwand torkelte, gab es diverse Wegbereiter. 1910 erschien die erste Adaption von Mary Shelleys Roman “Frankenstein oder der moderne Prometheus”. Frankensteins Monster war eigentlich ein aus Leichenteilen zusammengesetzter Körper, aber die Physis kam den Typus Zombie schon recht nah. In DAS CABINET DES DR. CALIGARI aus dem Jahr 1920 war es ein Somnambule namens Cesare, der im Auftrag seines Herrn mordete. Er wandelte wie ein Zombie und weckte Erinnerungen an die Praktiken von Voodoopriestern auf Haiti. Der erste echte Zombiefilm aber erschien erst im Jahr 1932.

 

 

WHITE ZOMBIE (1932) von Victor Halperin

 

 

In WHITE ZOMBIE von Victor Halperin mit Bela Lugosi in der Hauptrolle ging es um ein Pärchen, welches auf dem haitianischen Anwesen eines gewissen Beaumonts heiraten wollen. Jener Beaumont aber möchte die Braut für sich haben, also bittet er einen Zuckermühlenbesitzer namens Legendre (Bela Lugosi), die Braut mittels eines Voodoorituals in einen Zombie zu verwandeln. So wird aus der schönen Madeleine ein willenloser Sklave. Der erste echte Zombiefilm stand ganz in der Tradition der Schauermärchen aus den Kolonialgebieten, war extrem mystisch und unheimlich und prägte diesen Typus des Zombies noch bis in die 50er Jahre.

 

I WALKED WITH A ZOMBIE (1943) von Jacques Tourneur

REVENGE OF THE ZOMBIES (1943) von Steve Sekely

 

Diese Exotik des Spätkolonialismus erweckte auch der Film I WALKED WITH A ZOMBIE von Jacques Tourneur zum Leben, heute ebenso ein Klassiker wie WHITE ZOMBIE (hier geht’s zur ausführlichen Review von ICH FOLGTE EINEM ZOMBIE). Der Horror dieser frühen Filme schien weit weg zu sein, in der sogenannten Zivilisation des Westens war man scheinbar sicher vor solch exotischen Schauderwesen, welche das Kino der 40er Jahre beherrschten. Das änderte sich ein paar Jahre später, als die Angst vor außerirdischen Invasoren umging, welche auch die Zombies im Film beeinflussten.

 

Die 50er Jahre waren das Jahrzehnt des B-Movies und der bösartigen Alieninvasoren. Mit den Voodoofilmen hatten sie gemein, dass die Zombies Werkzeuge und Marionetten fremder Mächte waren. Außerirdische drangen in die Gehirne von Menschen ein und machten sie zu willenlosen Sklaven wie in BRAIN EATERS (1958), fremdartige Strahlen ließen die Toten aus ihren Gräbern steigen in PLAN 9 FROM OUTER SPACE (1959), es gab INVISIBLE INVADERS (1959) und sogar eine erste Zombiefernsehserie namens ZOMBIES OF THE STRATOSPHERE (1952). Aber es gab zu jener Zeit auch schon politischen Subtext. In TEENAGE ZOMBIES ist es ein böser Wissenschaftler, der Zombies erschaffen soll – für die Kommunisten natürlich.

 

I BURY THE LIVING (1958) von Albert Band

PLAN 9 FROM OUTER SPACE (1959) von Ed Wood

 

Doch prägend für den Zombiefilm der späteren Dekaden wurde ein anderes Werk dieser Zeit, ein Science-Fiction Roman von Richard Matheson namens “Ich bin Legende” aus dem Jahr 1954. Darin geht es um eine Seuche in den zukünftigen Jahren 1976 bis 1979, welche die Menschheit in eine Art Vampire verwandelt. Jene Vampire erfüllten aber weit mehr den Typus eines Zombies und waren durch den Faktor der Infizierung ihren Zeitgenossen weit voraus. Die erste Verfilmung des Romans erschien 1964 als THE LAST MAN ON EARTH mit Vincent Price, gefolgt von Adaptionen mit Charlton Heston (1971) und Will Smith im Jahre 2008 (I AM LEGEND).

 

 

THE LAST MAN ON EARTH (1964) von Ubaldo Ragona & Sidney Salkow

 

 

Warum war dieser Roman so prägend für das Zombiesubgenre? Erst einmal muss man attestieren, dass es ein solches Subgenre bis Ende der 60er Jahre gar nicht gab, es gab nur Zombies im Film aus verschiedenen Quellen und Blickwinkeln. Der moderne Typus des Zombies entstand erst 1968, als ein junger Filmemacher, begeistert von Richard Mathesons Roman, alle Aspekte des Mythos’ neu arrangierte und die Untoten auf die Leinwand losließ. Der Name des Regisseurs: George A. Romero. Der Name des Films:

 

Night Of The Living Dead

 

Mit einem Budget von 114.000 US-Dollar inszenierte Romero mit Freunden und Bekannten einen Gruselschocker in Schwarz-Weiß, der prägend für die nächsten Jahrzehnte werden sollte, mindestens aber für ein Jahrzehnt. In NIGHT OF THE LIVING DEAD stiegen die Toten unvermittelt und ohne Vorankündigung aus ihren Gräbern und zwangen eine Gruppe von Menschen, sich in einem Farmhaus zu verschanzen. Dort im Keller befanden sich bereits andere Schutzsuchende, darunter ein Mädchen, welches von den Untoten gebissen wurde. Im Radio liefen krude Erklärungen zu den Vorfällen, kosmische Strahlung, welche sich auf die modrigen Gehirne der Toten auswirkte. Und nur durch die Zerstörung des Gehirns konnten diese Zombies aufgehalten werden.

 

 

George A. Romero (links) am Set von NIGHT OF THE LIVING DEAD (1968)

 

George A. Romero etablierte in NIGHT OF THE LIVING DEAD eine Vielzahl von dramaturgischen und inhaltlichen Regeln, welche noch heute fester Bestandteil des Subgenres sind. Zombies, getrieben von Hunger, explizite Gewaltdarstellung und Gore, Töten durch Zerstörung des Gehirns, der ansteckende Biss, all das war neu und schockierend. Das Konzept der Kontrolle des Voodoo wurde völlig aufgegeben, es blieben lediglich die langsamen Bewegungen der Untoten und ihre Unaufhaltsamkeit.

 

Durch NIGHT OF THE LIVING DEAD erhielt der Zombiefilm auch seine dramaturgische Schärfe und sein Spannungspotential, denn die Zombieformel bislang lautete stets nur Flucht oder Gegenwehr. Aber was tun, wenn ein geliebtes Familienmitglied von einem Zombie gebissen wurde? Sollte man ihn schützen oder schnellstmöglich töten, bevor er untot wird? Zudem legte Romero eine gehörige Portion Gesellschaftskritik in das Skript, NIGHT OF THE LIVING DEAD funktioniert auch als Metapher für Rassismus und den Vietnamkrieg, wenngleich das von Romero so nicht unbedingt beabsichtigt war.

 

Explizite Goreeffekte in NIGHT OF THE LIVING DEAD…

…und ihre Evolution im Remake NIGHT OF THE LIVING DEAD (1990) von Tom Savini

 

NIGHT OF THE LIVING DEAD wurde zu dem Klassiker des Genres, er wurde in die Filmsammlung des Museum of Modern Art aufgenommen und ist seit 1999 im National Film Registry eingetragen als erhaltenswertes Kulturgut. Nur Romero selbst gelang es, diesen Effekt auf ein Subgenre noch einmal zu wiederholen, denn NIGHT OF THE LIVING DEAD war der Beginn einer inzwischen 6-teiligen Filmreihe aus der Feder von Romero selbst und einer Vielzahl von Ablegern, Fortsetzungen und Remakes. Doch zunächst sollte NIGHT OF THE LIVING DEAD das Zombiegenre für ein ganzes Jahrzehnt bestimmen. Die Trittbrettfahrer allerdings verfügten über weitaus weniger cleveren Subtext.

 

Zwischen 1968 und 1978 tobten Zombies vor allem in illustren, aber qualitativ fragwürdigen Produktionen ihr Unwesen. Im Amerika der 70er Jahre blühte der Exploitationfilm, auch Zombies bevölkerten jene Stilistik des ranzigen Bahnhofkinos, Gewalt und nackte Haut waren schick, zudem gab es verrückte Ableger wie ASTRO ZOMBIES (1968) oder der Blaxploitation Klassiker DIE SCHWARZEN ZOMBIES VON SUGAR HILL (1974). Doch nicht nur in Amerika trieben es die Untoten hasenwild, auch in Europa, insbesondere Spanien und Italien tobten die Zombiehorden.

 

 

Nach dem Erfolg des spanischen Horrorfilms DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN aus dem Jahr 1971 entstand bis 1975 eine Reihe von insgesamt 4 Filmen, noch vor der “…OF THE DEAD” Franchise. Die REITENDEN LEICHEN Filme waren weitaus mystischer aufgeladen, als Untote waren sie nicht vergleichbar mit den Romero Zombies, aber auch sie nährten die Gier des Kinozuschauer nach den modrigen und verwesten Wiedergängern. Klassischer gingen REBELLION DER LEBENDEN LEICHEN (1973) oder INVASION DER ZOMBIES (1974) an die Zombiethematik heran und bis heute hat sich Spanien seinen Faible für Zombiefilme bewahrt.

 

 

INVASION DER ZOMBIES (1974) von Jorge Grau

 

 

Vor allem aber in Italien wütete der Zombiemob in einer Hochzeit des Genrefilms. Von der Subtilität und dem Subtext eines NIGHT OF THE LIVING DEAD blieb nicht viel übrig, wohl aber festigten die unzähligen Billigproduktionen den verruchten Ruf des Zombiefilms, bei dem Jugendschützer und Moralisten vor allem in den 80er Jahren auf die Barrikaden gingen. Nach zehn Jahren Zombiematsch rund um den Globus war es Zeit, das Subgenre erneut zu revolutionieren. Und dieses Vorhaben nahm George A. Romero, der Godfather Of Zombies, Höchstselbst in die Hand.

 

Alle Zombies warten schon im Kaufhaus der Inflation

 

Zehn Jahre nach NIGHT OF THE LIVING DEAD und ein paar Horrorfilmflops kehrte Romero zum Zombiesujet zurück mit DAWN OF THE DEAD, in Deutschland plakativ und stilprägend ZOMBIE genannt. DAWN OF THE DEAD war die folgenschwere Evolution des Subgenres, der Film war im selben Universum wie NIGHT OF THE LIVING DEAD angesiedelt, diesmal aber mit noch präsenterer Gesellschafts-, Kapitalismus- und Konsumkritik, mehr Zombies, mehr Gekröse mehr von allem. Aber man täuscht sich, wenn man glaubt, die Produzenten hätten Romero das Geld für DAWN OF THE DEAD hinterhergeschmissen.

 

 

DAWN OF THE DEAD (1978) von George A. Romero

 

 

Nach den Flops CRAZIES (1973) und MARTIN (1977) waren sich Investoren unsicher über einen erneuten Kassenerfolg, deshalb suchte Romero finanzielle Unterstützung in Europa, insbesondere dem Genrewunderland Italien anno dazumal. Er fand diese Hilfe bei Produzent Claudio Argento, der ihn an seinen Bruder, den Regisseur Dario Argento verwies und Romero schrieb das Script zu DAWN OF THE DEAD innerhalb von drei Wochen in Rom. Teil des Deals war, dass Argento eine eigene Schnittfassung von DAWN OF THE DEAD für den nicht-englischsprachigen Raum erstellen durfte. Als DAWN OF THE DEAD 1978 in die Kinos kam, überragte er den Erfolg des Vorgängers und löste weltweit eine noch größere Zombiefilmwelle aus.

 

DAY OF THE DEAD (1985) von George A. Romero

DAWN OF THE DEAD (2004) von Zack Synder

 

Neu waren die gesellschaftskritischen Anspielungen, das Verschanzen in einem Einkaufszentrum als direkte Konsumkritik und vor allem die schauderliche Maskerade der Untoten, realisiert von Genreurgestein Tom Savini, welcher in DAWN OF THE DEAD auch eine Nebenrolle bekleidete. Gore und Splatter gab es auch schon in NIGHT OF THE LIVING DEAD, aber Savini perfektionierte seinen Stil in der Fortsetzung, steigerte sich danach aber noch wesentlich mehr in den folgenden Filmen der Reihe. Einige Zombies aus DAWN sind heute nicht sonderlich gut gealtert, andere Effekte suchen auch jetzt noch Ihresgleichen. DAWN OF THE DEAD spielte weltweit über 55 Mio. Dollar ein und auch in Deutschland erreichte er 3 Mio. Besucher, bis die große Indizierungswelle los trat.

 

 

Maskenbildnerlegende Tom Savini am Set von DAWN OF THE DEAD und in einer Nebenrolle

 

 

Der Koproduktion mit Argento ist es zu verdanken, dass es heute verschiedenen Schnittfassungen des Films gibt, einen Extended Cut, der schnellstmöglich für die Filmfestspiele in Cannes produziert wurde (und nicht Romeros Wunschvorstellung entsprach), einen Directors Cut von Romero und den am weitesten verbreiteten Argento Cut, auch bekannt als Euro Version. Daneben existieren aber dutzende Schnittfassungen für verschiedene Länder und Zensurauflagen. Koch Media will nach Entschlagnahmung und erfolgreicher FSK-Neuprüfung wohl alle drei offiziellen Versionen veröffentlichen.

 

Nach dem Erfolg von DAWN OF THE DEAD vervollständigte Romero seine Trilogie 1985 mit DAY OF THE DEAD, der nicht ganz so brillant wie sein Vorgänger war, wohl aber in der Savinischen Effektkunst. Tom Savini wiederum realisierte 1990 ein Remake des originalen 68er Films NIGHT OF THE LIVING DEAD. 14 Jahre später drehte Regisseur Zack Snyder ein Remake von DAWN OF THE DEAD mit einigen neuen Ideen, ein großer Erfolg an der Kinokasse, doch da war der Zombiefilm bereits in seinem dritten Frühling erwacht. Das Remake von DAWN OF THE DEAD allerdings brachte auch Altmeister George A. Romero dazu, noch einmal in seinem ureigenen Subgenre Hand anzulegen und er realisierte bis 2009 eine neue Trilogie seiner …OF THE DEAD Reihe.

 

 

LAND OF THE DEAD (2005), DIARY OF THE DEAD (2007) und SURVIVAL OF THE DEAD (2009) von George A. Romero

 

 

Inzwischen stolze 65 Jahre alt inszenierte Romero 2005 LAND OF THE DEAD und gestattete es seinen kreierten Zombies, sich zu organsieren. In DIARY OF THE DEAD aus dem Jahr 2007 entdeckte er das Internet und Bezüge zum Found Footage Film hielten Einzüge in die Reihe, mit SURVIVAL OF THE DEAD von 2009 schloss er die zweite Trilogie mit einem Westernzombiefilm. Nur einer Sache blieb Romero treu, den langsam schlurfenden Zombies, denen im Kino bereits ihre schnelleren Kollegen folgten. Der Godfather Of Zombies verstarb 2017, wird aber in den Herzen der Zombiefans auf Ewigkeit weiterleben.

 

Gehiiiiirrrn

 

NIGHT OF THE LIVING DEAD sowie DAWN OF THE DEAD haben das Zombiesubgenre über die Maßen geprägt, aber kaum ein Film der 80er oder 90er Jahre hatte auch diesen gesellschaftskritischen Impact der Klassiker. Ab 1980 entstanden zwei Strömungen. Aus Europa, insbesondere Italien, kamen große Zombiefilmwerke wie WOODOO – SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES, EIN ZOMBIE HING AM GLOCKENSEIL oder DIE GEISTERSTADT DER ZOMBIES.

 

Im konservativen CDU-Deutschland waren Zombies ein Dorn im Auge der Jugendschützer, die große Indizierungs- und Beschlagnahmungswelle machte es Horrorfilmfans schwer in ihrer Passion. Aber man muss gestehen, in anderen Ländern waren Sittenwächter auch keine großen Zombiefans. Die Diskussion, ob Zombies menschenähnliche Kreaturen mit Resten ihres früheren Daseins waren und die Filme deshalb zu Indizierungen und Einziehungen neigten, war damals an der Tagesordnung. Der Zombie war weit mehr als der Vampir oder der Werwolf ein Opfer übereifriger Jungendschutzbestimmungen.

 

WOODOO – SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES (1979) von Lucio Fulci

DIE GEISTERSTADT DER ZOMBIES (1981) von Lucio Fulci

 

Doch es gab auch andere Tendenzen, wie in so vielen Genres wurde es in den 80er Jahren auch im Horrorsujet bunt und fröhlich. Die Zombiekomödie gab es bereits seit den 40ern, aber so richtig los ging es erst mit einem …OF THE DEAD Spin Off.

 

 

Regisseur und Drehbuchautor Dan O’Bannon (ALIEN) nahm Bezug auf die Romero Zombiewelt, realisierte mit RETURN OF THE LIVING DEAD allerdings ein weitaus fröhlicheres Zombiespektakel. Die Untoten konnten reden, wenn auch nur das Wort “Gehiiiiiiirrrrrrn” aus ihren modrigen Mündern entfleuchte, es gab viel nackte Haut, tolle Musik und jede Menge 80er Jahre Flair.

 

Bis heute begeistern die kreativen Zombiemasken, im Übrigen nicht aus der Hand von Tom Savini, und das tolle 80er Jahre Gefühl des Erstlings von 1985, dem fünf Sequels folgten. In RETURN OF THE LIVING DEAD 2 trieben es die Zombies noch wilder, Teil 3 von Splatterikone Brian Yuzna ist in meinen Augen sogar der beste Teil der Reihe, danach ging es schwer bergab mit der Franchise.

 

 

Tolle Zombiemasken und Prothesen in RETURN OF THE LIVING DEAD (1985) von Dan O’Bannon, RETURN OF THE LIVING DEAD 2 (1988) von Ken Wiederhorn & RETURN OF THE LIVING DEAD 3 (1993) von Brian Yuzna

 

 

Die Pforten zur Zombiekomödienhölle standen nun weit offen. Zombiekomödien haben im Genrestreichelzoo eine Sonderstellung, im Gegensatz zu anderen Filmen waren es die Menschen, die sich zum Affen machten, nicht die Zombies selbst. Auch in einer Zombiekomödie funktionierte der Horror, der Ekel und die Abscheu, die Masken waren nicht weniger kreativ, die Zombies nicht weniger gefährlich. In Zombiekomödien konnte man eben so gut Gesellschaftskritik verpacken wie in ernstgemeinten Produktionen, Autoren und Regisseure gingen mit der Thematik oft kreativer um als vergleichbare Macher von “ernsthaften” Zombiefilmen.

 

 

Eine Initialzündung für den Subgenreableger war BRAINDEAD von Peter Jackson aus dem Jahr 1990, der eher auf Slapstick und Situationskomik setzte als auf Ironie. Die hielt erst mit SHAUN OF THE DEAD Einzug in die Zombiekomödie. Gute Zombiekomödien haben nicht nur dämliche Jugendliche mit Zombies konfrontiert, sie gingen einen Schritt weiter und waren manchmal in höchstem Maße satirisch. In FIDO wird ein Zombie zum Ersatzhund in einem alternativen 50er Jahre Idyll, in JUAN OF THE DEAD wird die Zombieapokalypse mit einer von den USA gesteuerten Konterrevolution gleichgesetzt. Zombies waren perfekt für das Absurde.

 

 

BRAINDEAD (1992) von Peter Jackson, SHAUN OF THE DEAD (2004) von Edgar Wright & FIDO (2007) von Andrew Currie

 

 

In den letzten Jahren sind einige der verrücktesten und kreativsten Zombiekomödien entstanden, von denen Vampire und Werwölfe nur träumen können. In OSOMBIE erschaffen die Taliban Zombies als Selbstmordattentäter, in ZOMBIBER ist der Titel Programm. Im Zweiteiler DEAD SNOW von Tommy Wirkola stehen Zombienazis wieder auf, es gibt ZOMBIES VERSUS STRIPPER, COCKNEYS VERSUS ZOMBIES, ABRAHAM LINCOLN VERSUS ZOMBIES, da erscheint das Zombiemusical ANNA UND DIE APOKALYPSE beinahe konservativ und langweilig.

 

Apropos, auch ein Kleinstgenre mit Zombies hat sich dabei herauskristallisiert, die sogenannte Zombie Romanze, in der es um Irrungen und Wirrungen der Liebenden im Umgang mit dem verstorbenen, wiederkehrenden Partner geht, wie in WARM BODIES oder LIFE AFTER BETH.

 

Eigentlich ein naheliegender Gedanke. Was, wenn der geliebte Partner von einem Zombie gebissen wird und selbst zu einem wird? Zählen da immer noch die inneren Werte? Oder zählen dann für den Zombie gerade die inneren Werte? Eine der ersten Zombie-Lovestories war der italienisch-französische DELLAMORTE DELLAMORE, der diese Tragik wirklich vorzüglich auserzählt.

 

 

DELLAMORTE, DELLAMORE (1994) von Michele Soavi

 

 

Kaum eine Horrorgestalt wurde so kreativ umsponnen wie der Filmzombie. Es gibt nach wie vor viele Vorurteile über Zombiefilme. Es gibt aber auch STOLZ UND VORURTEIL UND ZOMBIES. Bevor die Filmzombies eine weiter Stufe der Modernisierung (Modernisierung, versteht ihr?) erklommen, mussten sie erst durch die recht wankelmütigen 90er Jahre torkeln.

 

Lauf, kleiner Zombie!

 

Eine solche Revitalisierung wie dem klassischen Vampirfilm (BRAM STOKERS DRACULA, 1992), MARY SHELLEYS FRANKENSTEIN (1994) oder dem Werwolffilm (WOLF, 1994) war dem Zombiefilm in den Jahren 1990 bis 1999 nicht vergönnt. Das Zombiesubgenre wandelte sich erst wieder mit Beginn des neuen Jahrtausends ein Weiteres mal, dann aber gehörig und mit jeder Menge Tempo.

 

 

Im Jahr 2003 erschien der Film 28 DAYS LATER von Danny Boyle (TRAINSPOTTING). Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es der Zombiefan mit wankenden und schlurfenden Zombies zu tun, ein Alleinstellungsmerkmal der Romero Ära. Zombiefilme hatten immer diese gewissen Behäbigkeit. Das änderte sich durch 28 DAYS LATER. Nun wurden aus den Schlurfern regelrechte Renner. Eigentlich ging dieser Entwicklung ein Videospiel voraus, das GameCube Remake von RESIDENT EVIL aus dem Jahr 2002. Auch hier wurden aus langsamen Zombies erstmals noch gefährlichere Sprinter. Aber 28 DAYS LATER veränderte nicht nur die Physe des Zombies.

 

 

28 DAYS LATER (2002) von Danny Boyle

 

 

Das gesamte Setting rund um die Untoten wurde realistischer und wissenschaftlicher hinterfragt. Waren in den Jahrzehnten zuvor Voodoopriester, Aliens oder saurer Regen für die Zombieinvasion verantwortlich, sprach man nun auch von Infizierten. Der Zombievirus wurde erschaffen und mit ihm die Zombieapokalypse. Dieses bedrückende Setting wusste 28 DAYS LATER hervorragend zu visualisieren. Konnte man früher vor einem Zombie noch davonrennen, musste nun radikalere Methoden her.

 

 

2004 ebnete dann das Remake DAWN OF THE DEAD von Zack Synder den Weg der agilen Infizierten auch in den Mainstream. Das Subgenre wurde dramaturgisch noch straffer und spannender. Aber nicht jeder mochte die neue Ausrichtung, auch heute noch gibt es Fans, die am Romero-Zombie festhalten, aber der Großteil nahm die Evolution mit Kusshand hin.

 

Im Mainstream angekommen – Bill Murray in ZOMBIELAND (2007) von Ruben Fleischer

Noch mehr Mainstream – Brad Pitt in WORLD WAR Z (2013) von Marc Forster

 

Auch in Spanien wurde der Trend aufgegriffen, nach REC folgten drei Sequels und zwei US-Remakes. Aus Skandinavien kamen die Nazizombies aus DEAD SNOW, aus Frankreich DIE HORDE, rennende Zombies hielten auch in der Komödie Einzug (ZOMBIELAND), Zombies waren plötzlich wieder überall. Der Zombiefilm gehört zu den günstigeren Subsparten der Phantastik und legte großen Wert auf Maskenhandarbeit. Das war für junge Filmemacher ein dankbarer Filmspielplatz. Die Szenarien wechselten vom ländlichen in großstädtische Bereiche, Zombiehintergründe wurden neu erzählt, die Armee und der Katastrophenschutz lieferten neue Figurenvorlagen, generell erlangten Figuren im Zombiefilm mehr inhaltliche Tiefe.

 

 

Arnold Schwarzenegger und Abigale Breslin in MAGGIE (2015) von Henry Hobson

 

 

Natürlich gab es sie noch, die billigen Zombiewerke direct to disc, aber man muss dem Subgenre zugute halten, sich kreativer mit dem Stoff auseinandergesetzt zu haben als beispielsweise der Vampirfilm. Es gelang ihm ab 2010 sogar zu noch einer weiteren Steigerung. Verantwortlich dafür war auch die Serienrevolution, bei der Zombies eine wichtige Rolle spielten.

 

The Dead Will Walk The Earth

 

2010 erschien die Adaption THE WALKING DEAD von Frank Darabont (THE SHAWSHANK REDEMPTION) nach der Comicvorlage von Robert Kirkman und Tony Moore. Sie sollte ein bahnbrechender Erfolg werden. Vorteil einer Zombieserie war, dass man Hintergründe und Auswirkungen einer Zombieapokalypse weitaus besser auserzählen konnte als in einem 90minütigen Spielfilm.

 

 

THE WALKING DEAD (seit 2010) von Frank Darabont

 

 

Es waren nicht nur die Zombies, die besser und grausiger ausschauten als je zuvor, es war vor allem das Figurenensemble und die neuen Ideen, die man dem Subgenre gar nicht zugetraut hatte. Mit Einschaltquoten von 10 Millionen Zuschauern in der Spitze ebnete THE WALKING DEAD nicht nur den Weg für das Prequel Spin Off FEAR THE WALKING DEAD, sondern auch für eine Vielzahl neuer Zombieserien wie IZOMBIE, Z NATION, DEAD SET, KINGDOM oder THE RETURNED.

 

 

Mehr Dramaelemente, mehr Crossover mit anderen Subgenres, der Erfolg der Zombieserien stachelte auch den Zombiefilm wieder zu kreativen Lösungen an. Ab 2010 entwickelte sich der noch mehr in die Tiefe und Filmemacher waren kreativer als zuvor. Auch aus deutschen Landen kamen nun Versuche, vom Zombiekuchen zu naschen. 2010 erschien RAMMBOCK von Marvin Kren, eine Koproduktion mit dem ZDF, wer hätte das zuvor gedacht. Nicht, dass es zuvor keine deutschen Zombiefilme gab, vor allem in den 90er Jahren erregten Amateurfilmer wie Andreas Schnaas, Olaf Ittenbach oder Andreas Pape vor allem mit Zombiefilmen Aufsehen.

 

 

ENDZEIT (2019) von Carolina Hellsgård

 

 

Im Zuge der Neuerfindung des dramatischen und philosophischen Zombiefilms steht auch ENDZEIT von Carolina Hellsgård, nach dem gleichnamigen Comic von Olivia Vieweg. In ENDZEIT müssen sich zwei junge Frauen ihren Weg von Weimar nach Jena durchschlagen, immer in Gefahr, von sonderlichen Zombies verfolgt und gefressen zu werden. ENDZEIT tauscht das karge Apokalypsesetting gegen eine wilde Natur ein, die sich ihren Lebensraum zurückerobert hat. Auch ENDZEIT steht in der Tradition der überaus cleveren Neuinterpretationen des altehrwürdigen Zombiegenres.

 

Besonders die letzten Jahre haben einige bemerkenswerte Zombiefilme hervorgebracht, welche nicht nur auf Rasanz und Effektkunst setzen, sondern auf dramatische Entwicklungen zwischen Mensch und Zombie, mehr Subtext, mehr Tiefe, mehr Philosophie. Das Zombiegenre ist überaus künsterlisch geworden, wer hätte das zu Zeiten von ZOMBIES UNTER KANNIBALEN gedacht? In MAGGIE mit Arnold Schwarzenegger und Abigale Breslin wartet ein Vater auf den Ausbruch des Zombievirus’ seiner Tochter, bevor sie in die Quarantänezone gebracht wird und durchläuft dabei ein Martyrium an Zweifeln und Möglichkeiten.

 

In THE NIGHT EATS THE WORLD übersteht ein Einzelner eine Zombiapokalypse über Nacht und muss sich mit seiner Einsamkeit auseinandersetzen, so dass ihm die Anwesenheit von Zombies fast glücklich stimmt. In THE GIRL WITH ALL THE GIFTS haben sich infizierte Zombiekinder ihre menschlichen Eigenschaften bewahrt und bringen somit ihre “Aufpasser” in moralische Zwickmühlen. Und in THE CURED erleben die Untoten sogar eine Heilung, nur um dann von den Nichtinfizierten ausgestoßen zu werden.

 

 

A GIRL WITH ALL THE GIFTS (2017) von Colm McCarthy, IT STAINS THE SANDS RED (2016) von Colin Minihan & THE CURED (2018) von David Freyne

 

 

Kaum ein anderes Horrorsubgenre verfügt über so viele Variationen und Dramatik innerhalb von Figuren und Story als der altehrwürdige Zombiefilm. Dabei gibt es immer noch auch klassische Revivals, deftige Splatterparties und auch noch schlurfende Zombietypen à la Romero. Der Untote ist lebendiger als zuvor. Viele Schauspieler reißen sich um eine gute Zombierolle, wollen auch mal gehörig Kleister im Gesicht haben, Gehirn mampfen und wandeln. Bill Murray hatte als Zombie in ZOMBIELAND einen fulminanten Auftritt, nun ist er aktuell als zombiejagender Cop in THE DEAD DON’T DIE von Jim Jarmusch im Kino zu sehen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, die Zombies sind endgültig in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

 

 

Iggy Pop in THE DEAD DON’T DIE (2019) von Jim Jarmusch

 

 

Und sie werden bleiben, denn kaum eine andere Horrorfigur bietet so gute Vergleichsmöglichkeiten in einer immer mechanischer werdenden Welt, in der alle irgendwie als ferngesteuerte Zombies erscheinen. Ob der Welt eine Zombieapokalypse droht, ob ein Leben mit dem Untoten möglich sein wird oder nicht, im echten Leben werden wir es hoffentlich nie erfahren.

Im Film aber bitte noch mehr davon.

 

 

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In der Reihe DIE KLEINE GENREFIBEL habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, sämtliche Genre, Subgenre, Mikro- und Nanogenre des Genrefilms vorzustellen. Eine Aufgabe, die mich bis weit nach mein Lebensende beschäftigen wird. Ich lege den Fokus auf Dramaturgie und Buch, werde mich aber auch mit der Inszenierung sowie den jeweils besten Vertretern befassen.

 

Lesen Sie in der nächsten Folge:

 

 

 

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Christian Hempel | Autor, Dramaturg und Stoffentwickler | Gesslerstraße 4 | 10829 Berlin | +49 172 357 69 25 | info@traumfalter-filmwerkstatt.de