Die kleine Genrefibel Teil 7: Böse Kinder

Der Begriff Genre wird oft mit Horror gleichgesetzt. Ein Blick in die Statistik der kleinen Genrefibel aber zeigt, von sieben Folgen beschäftigten sich bislang nur zwei mit Horrorthemen. Doch die haben es in sich. Da muss ich fast schmunzeln, denn damit sind auch gleich zwei der schauerlichsten Themen abgefrühstückt: Tiere und Kinder. Das hab ich mir nicht ausgedacht. Man muss sich allerdings fragen, warum das Wort “Plagen” für Heuschrecken und minderjährige Kleinknirpse gleichermaßen zutreffend ist.

 

 

 

Lausbuben und Kratzbürsten, Windelkacker, Schreihälse und Klugscheißer – nicht nur für werdende Väter ist die Vorstellung an heranwachsenden Nachwuchs aus eigenem Anbau Horror pur. Doch geht es hier nicht um 3 MÄNNER UND EIN BABY. Es geht auch nicht darum, dass trotz stringenter Erziehung der Balg oder die Belgin in der Pubertät in ein Unwesen aus Sandkastenprügelwahn und Schminkkofferfanatismus mutiert, Stimmbruch schlimmer als Genickbruch ist und die Weigerung des Papas, der hochnäsigen Tochter ein Pony zu schenken, üble Rachegelüste in heranwachsenden Ladys hervorrufen kann. Hier geht es um richtig böse Kinder, eure Hoheit, furchtbar, furchtbar tückisch!

 

 

The kids aren’t alright

 

Der Fibeltreue wird feststellen, aha, Horror mit Kindern, da bestimmt wieder das Thema das Subgenre. Naja, schauen wir mal genauer hin. Wenn Kinder zu einer Horrorvorstellung werden, hilft vielleicht ein Blick ins Jugendschutzgesetz. Mit 18 Jahren ist man aus dieser Gruppe raus und volljährige Schlitzer, Beißer, Hosenscheißer müssen dann das Elternhaus verlassen und in andere Subgenre umziehen. Zum Thema Böse Kinder gehören allerdings bereits das ungeborene Leben im Schutz des Mutterleibs. Zählt zum Thema Horrorkinder also alles, was maximal 18 Jahre und 9 Monate ist?

 

Viele Eltern melden sich und sagen: JA! Aber so ein Horrorkid muss schon ein wenig mehr vorweisen als ab und zu mal das Geschirr aus dem Schrank zu schmeißen oder Papas Pornosammlung unter Schulfreunden zu verscherbeln. Ich richtiges Böses Kind hat mehr auf dem Kerbholz. Wenn man sich mal grob durch den Subgenrespielplatz Böse Kinder ackert, stellt man fest, dass sich so gut wie jeder Kinderfilm aus der Verbindung zwischen Kind und Eltern definiert.

 

Dort liegt der größte, dramaturgische Zündstoff, der bestimmender ist als das Alter des Kindes. So gibt es ein Beispiel für ein richtig böses Mädchen, was eigentlich gar keins ist. Ich muss das jetzt spoilern und bitte um Vergebung. Der Film ORPHAN – DAS WAISENKIND ist eine Blaupause für einen gelungenen Horrorfilm um böse Kids, obwohl Hauptfigur Esther gar kein Kind mehr ist.

 

Böses Mädchen Esther treibt ein Verwirrspiel in ORPHAN (2013)

Nur äußerlich ein Kind – Eli aus LET THE RIGHT ONE IN (2008)

 

Fällt er aus Altersgründen aus dieser Kategorie heraus? Mit Nichten! Denn gerade ORPHAN zeigt die wichtigsten Facetten von Horrorfilmen um böse Kinder: Kinderwunsch, Fürsorge, Beschützerinstinkt, Erziehungsprobleme, Elternteile gegeneinander ausspielen, Kassandra Komplex, das zweite Gesicht.

 

Filme um böse Kinder sind dramaturgisch komplex und beziehen ihre Spannung nicht daraus, dass der Balg irgendwie anders ist als seine Mitschüler, sondern im Konflikt mit den Erziehungsberechtigten. Besonders in Sachen Charakterentwicklung und Motivation sind Filme um Kinder meist packend und fesseln den Zuschauer an die Figuren. Mutter – Vater – Bruder – Schwester – Böses Stief-, Waisen- oder Heimkind – in dieser Konstellation steckt viel Potential für Adrenalingeschwängerte Spannung und pure Verzweiflung.

 

 

Die Schlange am Busen genährt!

 

In jeder Altersgruppe haben böse Kinder ihre fiesen Finessen, um Eltern, Großeltern oder Geschwister in den Wahnsinn zu treiben. Los geht das bereits in der Schwangerschaft. Das besondere an Filmen wie beispielsweise ROSEMARYS BABY ist, dass man hier noch mit der Unsicherheit und Ungewissheit spielen kann, ob der Spross im Mutterleib nun wirklich des Teufels ist.

 

 

ROSEMARYS BABY (1968) von Roman Polański

 

Oder sind das alles nur Symptomen einer kräftezehrenden Schwangerschaft? Die Mutter ist hier das eigentliche Leidenswesen, welche nicht selten an ihren Mitmenschen verzweifelt. Der Schutz ungeborenen Lebens ist heilig und nicht selten wird der Mutter alles zwischen Wahnvorstellungen und schiefem Hormonhaushalt attestiert, als das zu vermuten, was naheliegend erscheint: der Braten in der Röhre ist des Teufels.

 

Doch in den seltensten Fällen beendet die Geburt das Leiden der Mutter. Ist der Sprössling erstmal auf der Erde, sieht bei geschundenen Eltern die Welt gleich wieder rosarot aus. Für einen Moment zumindest. Horrorbabys gibt es einige und das sind alles andere als Wunschkinder. Eltern, die solche Racker gebären müssen sich dann im Babygeschäft zwischen einer WIEGE DES BÖSEN, WIEGE DES SATANS oder WIEGE DES SCHRECKENS entscheiden. Der Markt für hyperaktive Teufelskinder ist allerdings noch zu klein, so muss der stolze Papa letztendlich seinen Kinderwagen selbst mit Stacheldraht umwickeln, damit der kleine Wicht bloß kein Blutbad auf dem Kinderspielplatz anrichtet.

 

DIE WIEGE DES BÖSEN (IT´S ALIVE, 1974) von Larry Cohen

 

Nicht immer ist es so eindeutig, dass mit dem eigenen Baby etwas nicht stimmt. Im Film GRACE entpuppt sich der Nachwuchs als untoter Blutsauger, in BABY BLOOD verändert ein Parasit die Entwicklung des Babys zum Nachteil. Wer glaubt, in dieser Phase hätten die Eltern noch die Möglichkeit, sich des bösen Nachkommens zu entledigen, der irrt. Genau in diesen Fällen wird sehr häufig damit gespielt, das Neugeborene als unschuldig, unverdorben und rein anzusehen und es nötigenfalls vor der überforderten Mutter fernzuhalten. Einer Mutter, die in ihrem Spross eine Art Evil Offspring sieht, ist nicht mehr zu helfen. Denn so ein kleines Ding kann ja unmöglich etwas böses wollen. Spannung beziehen Filme dieser Art meist daraus, dass der Mutter nicht geglaubt wird (Kassandra Komplex) oder sich alles nach dem Wohl des Kindes richtet.

 

 

 

Aber die meisten Kinder sind als Windelkacker noch ganz harmlos. Die Probleme fangen an, sobald sie laufen und sprechen können. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss man sich als Eltern fragen, was es denn genau ist, was den Balg oder die Zimtzicke so unausstehlich macht. Im Falle Böser Kinder hat das überschaubare Ursachen. Die häufigste ist wohl jene, in der die Brut vom Teufel selbst abstammt. Der neugeborene Antichrist ist eins der häufigsten Themenkomplexe des okkulten Films.

 

Klein Regan hat Kotzeritis in DER EXORZIST(1973)

Der süße Damien ist der Antichrist in DAS OMEN (1976)

 

Wenn der Balg nicht direkt von Satan abstammen (DAS OMEN), so können sich Kinder leicht mit Masern, Windpocken oder Dämonen anstecken (DER EXORZIST). Auch spezielle Fähigkeiten wie mentale Kräfte (FIRESTARTER, CARRIE), Experimente (THE BROOD) oder außerirdische Beeinflussung (VILLAGE OF THE DAMNED) können einem einen Strich durch den Erziehungsratgeber machen. Denn eins steht häufig fest, wenn der Nachwuchs grünen Schleim erbricht oder rückwärts die Treppe runter kraxelt: Klassensprecher werden solche Kinder selten.

 

 

Böse Kinder malen keine schönen Bilder!

 

Böse Kinder werden entweder böse geboren, von Dämonen oder Geistern übernommen, bereits mit dem Wahnsinn im Nacken adoptiert oder kommen als vorbelastete Waisen in neue Elternhäuser. Sind Mädchen fieser als Knaben? Zumindest werden weibliche Plagegeister häufiger in Genrefilmen thematisiert. Was ist es generell, was böse Kinder so interessant macht im Schreibprozess?

 

Kinder gelten im Allgemeinen als Unschuldig und wecken Beschützerinstinkte. Zudem sehen sie machmal so harmlos und süß aus, dass man ihnen nichts Böses unterstellen möchte. Genau deshalb ist es so spannend, wenn ein argloses Kind zum Berserker mutiert und der Schrecken der Nachbarschaft wird. Eine Ohrfeige vom Herrn Vater oder der Frau Mutter wird hier nicht geduldet, auch wenn der Balg vorher die kleine Schwester die Treppe heruntergestoßen hat.

 

Bis zum Punkt der Erkenntnis, dass doch das eigene Kind hinter den seltsamen Ereignissen steckt, kann man Spannung in vielen Bereichen sehr hochhalten. Der Klimax eines jeden Horrorfilms um böse Kinder ist jedoch die Unausweichlichkeit, den Zögling am Ende umzubringen. Klappt das nicht, weil die Polizei dazwischen geht und den Kindsvater um die Ecke bringt, rauf man sich als Horrorfan nicht selten die Haare.

 

Trotzdem muss man sagen, als Autor hat man in diesem Subgenre nur begrenzt Möglichkeiten der Gestaltung. Wenn man Spannung lange aufrecht erhält und schürt, Eltern verzweifeln lässt, sie gegeneinander ausspielt, um das Wohl des Kindes, dann ja, da kann ein Autor durchaus dramaturgische Akzente setzen. Aber die Inszenierung hat letztendlich größeren Einfluss auf den Film.

 

 

Fiese Racker in THE CHILDREN (2008)

 

Das ist zum einen die Wahl des Schauspielers, der das böse Kind mit Abgründen und Charisma darstellen muss. Keine leichte Aufgabe, denn Dreharbeiten mit Kindern sind bekanntermaßen schwierig und zeitraubend. Doch nicht nur das, auch inhaltlich ist es mitunter heikel, kleine Kids mit Blut, Gewalt und Dirty Talk zu konfrontieren. So wird bei Dreharbeiten deshalb sehr auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen geachtete, sowie darauf, die schwierige Szene leicht, locker und spielerisch zu bewältigen. Trotz allem ist es schwer vorstellbar, mit Kindern Szenen á la THE CHILDREN zu drehen. Als Autor muss man sich hier klar die Frage stellen, ob ein Blutbad durch eine Vierjährige auch wirklich realisierbar ist.

 

Böse Kinder sind Gute Storyboarder

Kinder in Filmen, besonders in Horrorfilmen, sind dennoch ein beliebtes Motiv, trotz aller Schwierigkeiten der Realisierung. Manchmal jedoch wird zu oft auf Plattitüden herumgeritten. Das beste Beispiel dafür ist der Umstand, dass böse Kinder immer düstere Bilder malen müssen. Nicht nur das, sie schildern mit ihren Kritzeleien auch immer treffend genau Plot und Story, was nicht selten zu konstruiert erscheint. Es sind auch immer die gleichen Dinge, die Kinder zu Papier bringen. Muss das immer sein?

 

Kann ein Kind nicht mal den Plot töpfern oder mit aus dem Chemiebaukasten brauen? Warum müssen es immer die gleichen Bilder sein, Mama, Papa, Tochter, Geist, schwarze Flächen mit roten Augen in der Ecke, blutige Messer? Mittlerweile ringt mir dieses Element nur noch ein verschlafenes Gähnen ab. Lasst die fiesen Rotzlöffel doch mal zeitgemäß Gruselbilder per Photoshop erstellen oder Texter für eine Death Metall Schülerband werden!

 

 

New Evil Kids On The Block

 

Auch wenn es vor lauter Teeniehorror nicht leicht ist, richtige böse Kinder zu entdecken, auch Jugendliche und Kids kurz vor der Abiturprüfung dürfen noch in der kleinen Gruppe bleiben. Denn böse Kinder gibt es nicht nur im phantastischem Horrorbereich. In den letzten Jahren haben auch stark Psychothriller mit Tendenz zu Sozialdramen diesen Bereich bevölkert.

 

 

EDEN LAKE (2008) von James Watkins

 

In Zeiten von Pisa-Studien, Schulhofgewalt, Handyvideos und Eimerrauchen braucht es keinen Teufel mehr oder den Baal. Kinder aus sozial heruntergekommenen Regionen können auch so ganz schön biestig sein. Ein herausragender Film aus dieser Ecke ist EDEN LAKE von James Watkins. Der englische Streifen bereichert die dramaturgischen Elemente um die der Folgschaft, der Hierarchie unter Jugendbanden und der Hörigkeit der Jüngeren zu den Älteren.

 

Besonders der englische Genrefilm hat in den letzten Jahren einige Beiträge aus dem Bereich sozialer Randgruppen, brutaler Vororte und gewaltbereiter Jugendlicher hervorgebracht. Der Film F beispielsweise stilisiert jene Jugendgruppen zu Symbolen heraus, Kapuzenpulli tragende, gesichtslose Schlägerkids, die Angst und Terror verbreiten. Warum sie das tun, erfährt man in dem Film nicht. Was wie ein dramaturgischer Makel klingt, ist eigentlich die Stärke des Films.

 

Beklemmender als jeder Horrorfilm sind Geschichten um wahrhaft böse Kinder wie in WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN (2012)…

…und in PLAYGROUND (2017)

 

Denn Filme um böse Kinder sind so lange spannend, bis der Autor einen Grund für das seltsame Verhalten der Knirpse finden muss. Solange Zuschauer wie Elternteile noch grübeln müssen, warum der Sohnemann seine Mitschüler malträtiert oder die Tochter beginnt, mit Kruzifixen statt Barbiepuppen zu spielen, ist alles in Ordnung. Doch steht und fällt bei dererlei Filmen die Spannung und die Glaubwürdigkeit mit der Erklärung des Ganzem (wir Dramaturgen sagen dazu: “Der Erklärbär kommt um die Ecke”). Eine Auflösung á la ORPHAN hat sogar Genrefans eher verschreckt. Ich dagegen messe Willkürlichkeit und Handlungen ohne Übererklärungen wesentlich spannungsreicher. Aus diesem Grund sind Filme wie EIN KIND ZU TÖTEN oder THE CHILDREN auch weitaus beklemmender, weil sie klare Aussagen der Deutung vermeiden.

 

 

WHO CAN KILL A CHILD (1976) von Narciso Ibáñez Serrador

 

Zu guter Letzt wurden böse Kinder auch maßgeblich von der Japan-Horror-Welle und dem asiatischem Horrorfilm geprägt. Kleine Mädchen mit langen schwarzen Haaren sind mittlerweile Symbole des Schreckens wie Messerschlitzer und Puppen auf Dreirädern. Die Faszination liegt hier auch in der Diskrepanz zwischen einem süßen Kinderlachen und einem urplötzlichen fiesen Grinsen und Kichern. Kinder können ganz schön gruselig sein, auch ohne Fratze, Maske oder Struwelpeterlook.

 

Vielen Kids kann durch Stubenarrest oder Exorzismus ein wenig Benehmen beigebracht werden, andere Bälger kriegen auch im Erwachsenenalter die Kurve nicht mehr (Michael Myers). Doch zu Aktion Sorgenkind sollte man erst gehen, wenn der Sohnemann in der Fußballmannschaft nicht aufgenommen wird, weil er einen Pferdefuß hat und die vegane Tochter der Schule verwiesen wurde, weil sie mittels Gedanken die Mensa in Brand gesteckt. Aber nicht jeder Schreikrampf an der Supermarktkasse (Stichwort: Knängelware) ist gleich der Beweis für die Übernahme der Pummelfee durch einen alten Dämon. Tipps für den Umgang mit bösen Kindern aller Altersgruppen kann man dem reichhaltigen Repertoire des Subgenres entnehmen. Keine Angst, Kinder werden später äußerst selten Antichristen oder Messerstecher. Ob das allerdings besser als Börsenmakler oder Schuhverkäufer ist, muss der Papa und die Mama am Ende selbst entscheiden.

 

 

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In der Reihe DIE KLEINE GENREFIBEL habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, sämtliche Genre, Subgenre, Mikro- und Nanogenre des Genrefilms vorzustellen. Eine Aufgabe, die mich bis weit nach mein Lebensende beschäftigen wird. Ich lege den Fokus auf Dramaturgie und Buch, werde mich aber auch mit der Inszenierung sowie den jeweils besten Vertretern befassen.

 

Lesen Sie in der nächsten Folge:

 

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3 Comments

  1. Antworten
    Martin 20. Juni 2013

    Zählt ERASERHEAD da eigentlich mit rein? Das Baby ist zwar nicht direkt böse, aber auch nicht wirklich der Nachwuchs, von dem man träumt… :)

    • Antworten
      rikenbaker 20. Juni 2013

      Das Radiergummikopf-Baby darf gern auch in diesem Subgenre gestillt werden, sicherlich. Der Racker wird aber in der Kleinen Genrefibel Teil 14 noch einmal groß rauskommen. Grüße!

  2. Antworten

    […] der kleinen Genrefibel hatten wir bereits mit Teil 7: Böse Kinder einen kleinen Ausflug in dieses Gebiet unternommen. Denn auch Besessenheit gehört in diesen […]

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Christian Hempel | Autor, Dramaturg und Stoffentwickler | Gesslerstraße 4 | 10829 Berlin | +49 172 357 69 25 | info@traumfalter-filmwerkstatt.de